GRUNDIERUNGEN FÜR DEN BAU

Grundierungen

Die meisten Verlegeuntergründe werden zunächst mit einer Grundierung vorbehandelt. Je nach Art der Grundierung übernimmt sie folgende Funktionen:

  • Reduzierung der Saugfähigkeit mineralischer Untergründe
  • Bindung von Staub auf der Oberfläche
  • Schützt feuchtigkeitsempfindliche und quellfähige Verlegeflächen (z.B. Anhydritestrich, Holzspanplatten)
  • Schützt vor dem Wasser aus Spachtelmassen und Klebstoffen
  • Verbessert den Haftverbund bei sehr dichten und sehr glatten Untergrundflächen
  • Verfestigung der oberen Estrichrandzone
  • Dampfsperre zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund

 

Smarte Vorteile 

Die Verwendung der richtigen Grundierung kann die Haftung der Nivelliermasse auf Unterböden deutlich verbessern und damit für ein sichereres, haltbareres Ergebnis sorgen. Nahezu die gesamte in Nivelliermassen enthaltene Wassermenge wird für den Aushärtungsprozess verbraucht. Grundierungen besitzen daher eine sehr wichtige Funktion: Sie halten das Wasser in der Masse, so dass diese korrekt gleichmäßig  aushärtet. Ohne eine Grundierung kann das Wasser aus der Mischung entweichen, in die Poren des Substrates eindringen und somit zu Schäden aufgrund einer ungenügenden Aushärtung führen. Mit einer Grundierung kann die Nivelliermasse zudem die vorgesehene Leistung bringen, die Fließfähigkeit maximieren und eine optimale Haftung erzielen.

Dispersionsgrundierungen sind wasserhaltig mit speziellen Kunststoffanteilen. Diese dienen insbesondere der Reduzierung der Saugfähigkeit des Untergrundes, der Reststaubbindung und der Haftvermittlung. Sie sind in aller Regel gebrauchsfertig oder 1:1 bis 1:4 mit Wasser zu mischen.

Reaktionsharzgrundierungen sind 2-komponentig auf Basis Epoxidharz oder 1-komponentig auf Basis Polyurethan. Diese Grundierungen dienen neben Staubbindung, Haftvermittlung und Reduzierung der Saugfähigkeit auch der Verfestigung der oberen Estrichrandzone, da sie eine hohe Eindringtiefe und verfestigende Wirkung haben. 

Weiter können Reaktionsharzgrundierungen auch zur Absperrung von Restfeuchtigkeit aus mineralischen Untergründen verwendet werden, wobei die jeweiligen angegebenen Restfeuchtegrenzwerte der Grundierung zu beachten sind.

 

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