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Chancen nutzen mit nachträglich eingebauten Fußbodenheizungen

Der Trend der vollflächigen Heizsysteme setzt sich weiter fort, auch im Bestand können
Estriche zu Heizestrichen aufgewertet werden. Neben mehr Effizienz und gleichmäßiger
Wärmeverteilung haben sie folgende Vorteile:

  • Niedrigere Vorlauftemperaturen führen zu effizienterem Heizen und einer guten Kompatibilität zu Wärmepumpen.
  • Fehlende Heizkörper bieten mehr Wohnfläche.
  • Wertsteigerung der Immobilie: Eine Fußbodenheizung kann den Wert der Immobilie erhöhen, da sie als moderne und komfortable Heizlösung gilt.

System 1: Eingefräste Fußbodenheizung

Eingefräste Fußbodenheizungen sind eine spezielle Art von Flächenheizsystemen, bei denen Heizrohre in die Fräskanäle des Bestandsestrichs eingelegt werden.
 

  1. Eingefräster tragfähiger Bestandsestrich.
  2. Zur Entkopplung den BOSTIK-RANDDÄMMSTREIFEN zu allen aufgehenden Bauteilen setzen.
  3. Grundieren mit GRIP A500 MULTI (1:1 verdünnt).
  4. Füllen der Fräskanäle und Einbetten der Heizrohre mit SL C920 RENO ST.
  5. Zwischengrundierung mit GRIP A500 MULTI (1:1 verdünnt).
  6. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes (ausreichend tragfähig usw.) ggf. Auslegen des Armierungsgewebes oder -matte. Armierungsgewebe mit SL C920 RENO ST vollflächig deckend einbetten. Nach Trocknung weitere Zwischengrundierung mit GRIP A500 MULTI.
  7. Vollflächiges Spachteln in einer Mindeststärke von 5 mm. Beim Einsatz der Armierungsmatte muss intensiv mit der Stachelwalze entlüftet werden.
  8. Der so vorbereitete Untergrund ist zur Aufnahme aller geeigneten textilen/elastischen/ keramischen Belägen (bei keramischen Belägen Zwischengrundierung mit GRIP A500 MULTI) und Parkett geeignet.

System 2: Elektrische Flächenheizung mit verschiedenen Belägen

Elektrische Flächenheizungen sind eine beliebte Option für die Beheizung von Räumen, insbesondere in Kombination mit verschiedenen Bodenbelägen.
 

  1. Tragfähiger Bestandsestrich.
  2. Zur Entkopplung den BOSTIK-RANDDÄMMSTREIFEN zu allen aufgehenden Bauteilen setzen.
  3. Vollflächig deckendes Einbetten der Flächenheizung mit GRIP X910 FILL&WOOD.
  4. Vollflächiges Spachteln mit der SL C710 BEST in einer Mindestschichtstärke von 3 mm.
  5. Der so vorbereitete Untergrund ist zur Aufnahme aller geeigneten textilen/elastischen Beläge und Parkett geeignet.

System 3: Elektrische Flächenheizung unter keramischen Belägen

Elektrische Flächenheizungen sind eine hervorragende Wahl für die Beheizung von Räumen mit keramischen Belägen, wie Fliesen oder Feinsteinzeug.
 

  1. Tragfähiger Bestandsestrich.
  2. Zur Entkopplung den BOSTIK-RANDDÄMMSTREIFEN zu allen aufgehenden Bauteilen setzen.
  3. Grundieren mit ARDAGRIP CLASSIC.
  4. Vollflächig deckendes Einbetten der Flächenheizung mit ARDAFLEX TOP².
  5. Zwischengrundierung mit ARDAGRIP CLASSIC.
  6. Fliese mit einem geeigneten Bostik-Fliesenkleber (z.B. ARDAFLEX ULTIMATE) verkleben.

System 4: Nachträgliche Warmwasserfußbodenheizung, im Verbund auf einem Bestandsestrich mit geringer Aufbauhöhe

Eine nachträgliche Warmwasser-Fußbodenheizung, die im Verbund auf einen bestehenden Estrich mit geringer Aufbauhöhe installiert wird, bietet eine effiziente und komfortable Lösung zur Nachrüstung in Bestandsgebäuden. Durch die spezielle Bauweise kann die Heizung ohne umfangreiche Estricharbeiten integriert werden, was Zeit und Kosten spart. Diese Variante ermöglicht eine gleichmäßige Wärmeverteilung und sorgt für ein angenehmes Raumklima, ohne die bestehende Bausubstanz wesentlich zu belasten.

  1. Tragfähiger Bestandsestrich.
  2. Grundieren mit GRIP A500 MULTI (1:1 verdünnt).
  3. Zur Entkopplung den BOSTIK-RANDDÄMMSTREIFEN zu allen aufgehenden Bauteilen setzen.
  4. Fixieren der selbsthaftenden Noppenplatten.
  5. Verlegen der Heizrohre.
  6. Verfüllen mit SL C940 XL (min. 3 mm Rohrüberdeckung, max. 25 mm Gesamthöhe).
  7. Der so vorbereitete Untergrund ist zur Aufnahme aller geeigneten textilen/elastischen/ keramischen Belägen (bei keramischen Belägen (Zwischengrundierung mit GRIP A500 MULTI) und Parkett geeignet.

    Zur Aufnahme von Bodenbelägen (textil/elastisch)
  8. Zwischengrundierung mit GRIP A500 MULTI.
  9. Vollflächiges Spachteln in einer Mindestschichtstärke von 2 mm mit der SL C710 BEST.
  10. Der so vorbereitete Untergrund ist zur Aufnahme von textilen oder elastischen Belägen geeignet.

 

 

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